Geschafft! Wir sind umgezogen.

Einen Tag früher als geplant haben wir gestern den Umzug von der TechBase in Regensburg zu unseren neuen Büros an der Ortsgrenze Obertraubling / Regensburg durchgeführt.

Die neuen Räume oberhalb der Logistikhalle erinnern uns täglich an unseren Beratungsschwerpunkt im Bereich SAP-Logistik und Produktionsdigitalisierung. Von den im Industrieloft-Stil gestalteten Räumen aus werden wir zukünftig unsere Kunden beraten.

Hier unsere neue Anschrift und Telefonnummer:

it-motive BCS GmbH
Regensburger Straße 38-40
93083 Obertraubling

Tel. +49 (9401) 53945-70


Wir ziehen um!

Nach knapp 5 Jahren im Innovations- und Gründerzentrum TechBase in Regensburg werden wir zum 1. April 2021 neue Büroräume beziehen. Die Möglichkeit, in der TechBase starten zu können, war gerade in der Gründungs- und Aufbauzeit für unsere junges Unternehmen wichtig und hilfreich.

Jetzt wollen wir auf „eigenen Beinen“ stehen und die Entwicklung der it-motive BCS außerhalb der TechBase weiter vorantreiben. Dazu haben wir am Ortrand von Regensburg ein neues Büro gemietet. In den ehemaligen Räumen der Coca Cola Niederlassung Obertraubling haben wir eine neue Heimat gefunden. Vor dort aus werden wir unsere Kunden in ganz Deutschland weiter betreuen.

Wir freuen uns, auch weiterhin für Sie dazusein!

Hier schon mal die neue Adresse (ab 1. April !!) – weitere Details folgen:

it-motive BCS GmbH
Regensburger Straße 38-40
93083 Obertraubing


Digitalisierung trotz eines älteren Maschinenparks – geht das und wenn ja wie?

Jeder kennt das, alle drei oder vier Jahre wird der PC getauscht, das neue Smartphone kommt auch alle zwei bis spätestens drei Jahre. Damit sind wir immer auf dem neusten Stand und in der Lage, neue und aktuelle Softwarelösungen bzw. Apps zu nutzen. Wer ein Gerät mal länger nutzte weiß auch, dass die Kompatibilitätsprobleme mit aktuellen Lösungen zunehmen.

In der Produktion ist das anders. Dort haben die Maschinen und Anlagen eine deutlich längeren Lebenszyklus und stellen somit für die Digitalisierung eine Herausforderung dar. In unseren Projekten treffen wir auf Anlagen und Maschinenparks, die teilweise 20 Jahre oder noch deutlich älter sind. Die dort eingesetzten Steuerungen bieten meist keine oder veraltete Schnittstellen zur Anbindung moderner Digitalisierungslösungen. Ein Austausch dieser Anlagen kommt aber aus kommerziellen Gesichtspunkten aber nicht in Frage.

Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten, diese Anlagen trotzdem anzubinden:

  • Einbau einer kleinen kostengünstigen Steuerung, um parallel Signale der Maschine abzugreifen und an die übergeordnete Softwareebene weiterzugeben.
  • Anbringen von Sensoren, welche Auskunft über den Zustand der Maschine geben. Über entsprechende Lösungen können die Betriebszustände von Anlagen sehr gut ermittelt werden.
  • Aufbau einer „Zwischenebene“, eines Service Bus, um verschiedenste Steuerungen abzugreifen und dann die Informationen gebündelt an die eigentliche Digitalisierungslösung zu übergeben.

Welche Lösung für Ihren Maschinenpark in Frage kommt, muss man individuell klären. Neben dem aktuellen Bestand sollten dabei die zukünftigen Pläne für die Erneuerung des Maschinenparks einbezogen werden.

Wenn Sie Fragen haben, kommen Sie gerne auf uns zu. Für ein kurzes Gespräch zur Klärung individueller Fragen stehe ich oder ein Experte aus meinem Team gerne zur Verfügung.


Verschiedenste Produktionsszenarien einfach digitalisieren

Wie kann die Vielfalt an Produktionsprozessen flexibel und vor allem einfach in einem System (z.B. dem MES – Manufacturing Execution System) umgesetzt werden?

In der Praxis gibt es dafür verschiedene Lösungen. Viele Anbieter von ME-Systemen arbeiten z.B. mit Parametern, über welche für die einzelnen Produktionsschritte oder -stationen Vorgaben gemacht werden können. In Kombination mit frei konfigurierbaren Jobs und Workflows können dann die meisten Produktionsprozesse flexibel im System abgebildet werden.

Heute durfte ich ein neues ME-System kennenlernen, welches hier noch einen Schritt weiter geht. Mittels einer graphischen Oberfläche können die einzelnen Produktionsschritte oder -stationen flexibel zusammengestellt werden. Ohne tiefe programmiertechnische Kenntnisse kann man dort verschiedenste Konfigurationen bis hin zur Maschinenanbindung vornehmen. Damit kann auch ein Prozessingenieur die Fertigungslinie im System abbilden, ohne dafür die IT zu benötigen. Wenn das Ganze noch webbasiert ist, so fällt auch das gesamte Deployment der Lösung sehr einfach aus.

Neben den abzudeckenden Prozessen, sollte auch die Frage der Handhabung des Systems bei einer systematischen MES-Auswahl betrachtet werden. Ein weiterer Baustein für eine erfolgreiche Digitalisierung der Produktion!


Digitalisierung der Produktion – der Blick aufs Ganze lohnt!

Mehr Daten, variantenreichere Produkte und damit verbunden höhere Kundenanforderungen kennzeichnen die Produktion von heute. Reicht es dabei aus, ein passendes Manufacturing Execution System (MES) auszuwählen oder braucht es mehr? Für mich ist klar, nicht die Auswahl einer Software beinhaltet die meisten Potenziale, sondern der Blick auf die Gesamtprozesse der Fertigung und darüber hinaus!

Der Ruf nach einer weitgehenden Digitalisierung der Produktion führt häufig dazu, dass ein weiteres IT-System, häufig ein MES, eingeführt wird, ohne dabei das Große und Ganze im Blick zu haben. Wichtiger ist es, die Digitalisierung von der Prozessseite her zu betrachten und dabei unter anderem folgende Aspekte im Blick zu haben:

  • Welche produktionsbezogenen Prozesse gibt es und welche Daten werden dabei benötigt, erzeugt und weitergeben?
  • Welche Beziehungen bestehen zu anderen Unternehmensprozessen (z.B. in der Produktentwicklung, im Supply Chain Management, im Controlling usw.)?
  • Sind davon bereits Prozesse digitalisiert und wenn ja, in welchen Systemen sind diese abgebildet?
  • Welche Daten werden wo erzeugt, verarbeitet und gespeichert?
  • Wo müssen Systemgrenzen überschritten werden?
  • Wie sehen die Systemlandschaft und IT-Architektur des Unternehmens aus?

Erst wenn diese und viele weitere Fragen beantwortet sind, kann man definieren, welche Prozesse noch digitalisiert werden sollen. Aus diesen, dann systematisch gewonnenen Erkenntnissen, kann man die Anforderungen für die zukünftige Softwarelösung oder ggf. auch Softwarelösungen ableiten. Ferner ist es zu diesem Zeitpunkt möglich, Prozesse den verschiedenen Softwarelösungen zuzuordnen und Datenhoheiten zu definieren. Häufig macht man dabei die Erfahrung, dass die Potenziale und Möglichkeiten vorhandener Softwarelösungen noch nicht ausgeschöpft sind und sich viele Prozesse mit bestehenden Lösungen digitalisieren lassen.

Bevor Sie also eine Software zur Digitalisierung Ihrer Produktion auswählen, sollten Sie den Blick fürs Ganze öffnen. Erst die intelligente Strukturierung der Prozesse und Daten, und danach die Auswahl und Implementierung der nötigen IT-Lösung(en), sichert den nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Diskutieren Sie mit uns!

it-motive BCS GmbH – wir möchten, dass Unternehmer und Mitarbeiter die Bedeutung und Chancen der Digitalisierung verstehen und die Digitalisierung möglichst smart umsetzen.

www.it-motive-bcs.com/Erstberatung